EM-Rente komplett abgelehnt
Die Deutsche Rentenversicherung geht davon aus, dass Sie noch mindestens sechs Stunden täglich arbeiten können — obwohl Ihre behandelnden Ärzte das anders beurteilen. Diese Einschätzung ist einer der häufigsten Ablehnungsgründe — und regelmäßig angreifbar.
Gutachten nach Aktenlage
Der ärztliche Dienst der DRV hat Sie nie persönlich untersucht und allein nach Papierform entschieden. Solche Gutachten nach Aktenlage greifen häufig zu kurz und sind ein zentraler Angriffspunkt im Widerspruchsverfahren.
Nur teilweise Erwerbsminderung anerkannt
Statt der vollen erhalten Sie nur die halbe Rente, weil die DRV Ihr Restleistungsvermögen auf drei bis unter sechs Stunden täglich schätzt. Diese Abgrenzung ist medizinisch oft fragwürdig und lohnt die Überprüfung.
Rentenberechnung fehlerhaft
Im Versicherungsverlauf fehlen Beitragszeiten, Kindererziehungszeiten oder Anrechnungszeiten für Ausbildung und Krankheit. Das drückt die Rente dauerhaft — jeder fehlende Monat wirkt sich bis ans Lebensende auf die Rentenhöhe aus.
Versicherungszeiten angeblich nicht erfüllt
Die DRV verneint die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, etwa die drei Pflichtbeitragsjahre in den letzten fünf Jahren. Dabei werden Verlängerungstatbestände wie Krankheits- oder Anrechnungszeiten häufig übersehen.
Befristete EM-Rente läuft aus
Ihre Erwerbsminderungsrente war befristet, und die Weiterzahlung wird nun abgelehnt — obwohl sich Ihr Gesundheitszustand nicht verbessert hat. Auch gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch binnen eines Monats möglich.